SEO-Basis 2.1: Arbeit mit Keywords
Google kann lesen, aber keine Videos und Fotos anschauen oder das gesprochene Wort analysieren. Noch nicht! Auch mit dem Denken à la Mensch happert es noch schwer, wie wir früher schon feststellten. Um mit diesen multimedialen Elementen umgehen zu können, braucht Google erklärenden Text. Ja, das System der Suchmaschinen basiert heute auf Text, genauer gesagt auf der Analyse von Suchbegriffen, also Keywords.
Wenn wir für das Web optimiert texten wollen, sind Keywords von zentraler Bedeutung. Zu diesem Thema werden ganze Bücher geschrieben. Für unseren Kurs beschränken wir uns auf wesentliche Grundsätze.
Wann funktioniert das auf Keywords bezogene Schreiben, wann weniger?
- Wenn ich ein Medienunternehmen rund um Neufundländerhunde aufbaue, funktioniert die Arbeit mit Keywords bestens.
- Wenn ich meine literarischen Texte mit immer neuen Figuren und Themen blogge, wird es schwierig. Aber eben: Optimieren heisst ja nicht maximieren und man kann immer etwas tun, um gefunden zu werden.
- Wenn ich das Blog als Website zum Präsentieren meiner journalistischen Texte nutze, rückt die Arbeit mit Keywords ins zweite Glied, ausser ich schreibe meist über denselben Themenkreis. Ich kann dennoch was erreichen, zum Beispiel für das Keyword «Journalist» oder für meine wichtigsten Fachbereiche (meine «Dossiers»).
- Wenn ich zum Beispiel über Fitness, Lifestyle und Mode schreibe, ist die Konkurrenz auf Google gross. Viele balgen sich um die Tausende von Suchanfragen pro Monat. Eventuell definiere ich eine Nische mit weniger Wettbewerb: «fitness übungen», «fitness programm», «fitness trainingsplan» etc. Danach suchen zwar viel weniger Personen, dafür ist auch klarer, was sie suchen. Das reduziert den Streuverlust – also das Ansprechen von Personen, die nicht genau nach dem Inhalt meiner Publikation suchen. Die Nischenstrategie ist für die meisten Blogs der am meisten Erfolg versprechende Weg.
- Praktisch unschlagbare Konkurrenz hat das Blog «Marathon für Minimalisten» in Bezug auf das Keyword «Marathon». Dafür besitzt es gute Aussichten in der Nische. Dazu später ein Beispiel.
Man kann immer etwas tun, schrieb ich oben – auch wenn die Konkurrenzsituation schwierig sein sollte. Bei Blogs und sonstigen Websites mit breiter Thematik bedeutet das üblicherweise: Mindestens in Bezug auf jeden einzelnen Beitrag kann ich diesen ganz gezielt optimieren – auch wenn es im nächsten Blog Post wieder um etwas völlig anderes geht.
Voraussetzungen für die Arbeit mit Keywords
Ich versetze mich zuerst in meine potenziellen Leser/-innen und nutze den gesunden Menschenverstand. Mit welchen Begriffen suchen sie (ungefähr oder genau) das Angebot, das ich Ihnen auf dem Blog anbiete? Bei dieser Aufgabe, die den radikalen Perspektivenwechsel erfordert, sind Blogger mit Menschenkenntnis im Vorteil, wie ich es am Ende von SEO Anleitung: Inhaltsverzeichnis und Einführung schon anklingen liess.
Wenn du nicht vorankommst, frag Personen aus der Zielgruppe, wie sie genau suchen würden.
Keywords auf weiteren Plattformen nutzen
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AUTOR: Dave Hertig ist Journalist, Corporate Publisher und Social-Media-Dozent der Schule für Angewandte Linguistik, Zürich. Seine Firma: Promoganda GmbH, Zürich Twittername: @CutThroughNoise
Deine Verbesserungsvorschläge sind sehr willkommen. Danke dafür! Kontakt Dave Hertig, Promoganda GmbH


