Die Fotografin mit den 50 Visitenkarten

Frederike Asael mit ihren Visitenkarten
Als ich im Betahaus Zürich die Fotografin Frederike Asaël kennen lernte und nach Ihren Kontaktdaten für Facebook fragte, holte sie ihre Visitenkarte aus der Tasche.
Nein, nicht eine war es, sondern eine Kartonbox voller Visitenkarten, die es in 50 Varianten gibt. Auf der Rückseite enthalten alle gleichermassen die Kontaktdaten, vorne hingegen zieren Fotos aus Frederikes Portfolio die Karten.
Gib mir bitte alle!
Als Empfänger will man unweigerlich alle Visitenkarten durchsehen und eine davon auswählen. So kommt es, dass Frederike fast jeder Person, der nach einer Karte fragt, Arbeiten aus ihrem Portfolio präsentieren kann.
Völlig zwangsfrei noch dazu, denn es ist der eigene Spieltrieb und der Wunsch nach Ästhetik, der uns dazu verführt, alles sehen zu wollen.
Eine einfache, coole Idee, hinter der ein bezahlbarer Online-Service steht. Frederike Asaël erklärt dir gerne, wie du aus mehreren Fotos deine persönliches Visitenkarten-Menü produzierst (Kontakt).
Visitenkarten mit Bildschirmreiniger
Wenn wir grad so schön von Visitenkarten sprechen: Die Webspezialisten von Themekraft fielen am ersten Schweizer WordCamp im Mai 2011 mit ihrer in durchsichtigen Plastik abgepackten Karte auf. Die Verpackung braucht es, weil auf der Karte ein kleines Reinigungstuch für den Bildschirm aufgeklebt ist.
Im Vergleich zu Frederikes Karte wirkt jene von Themekraft zwar wenig edel. Sie bleibt jedoch ebenfalls in bester Erinnerung, was hiermit – drei Monate, nachdem ich die Karte erhielt – bewiesen ist.



